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Sabina Schwaninger - Business Yoga und Personal Yoga

Blog | Yoga nach einer Corona-Infektion

Erkenntnisse f├╝r den (Neu-)Anfang einer Yogapraxis nach einer Corona-Erkrankung

Trotz aller Vorsichtsma├čnahmen und Impfung erkrankte ich an Corona. Ich f├╝hlte mich matt und m├╝de, hatte Sch├╝ttelfrost und meine Nase war verstopft. Ich verlor meinen Geruch- und Geschmacksinn und war frustriert.

Als passionierte Yogatrainerin wusste ich wie man sein Gl├╝ck finden kann. Auf den K├Ârper h├Âren, sich bewegen, sich bewusst ern├Ąhren, Ruhepausen einlegen ÔÇô Selbstliebe ist hier das Zauberwort ÔÇô dessen war ich mir bewusst, aber ich habe es nicht gen├╝gend fabriziert. Eine nicht einfache Scheidung, permanente Existenzfragen und die Tatsache, dass ich mir einfach keine Pause g├Ânnen wollte, hinterlie├čen tiefe Wunden, derer ich mir anfangs nicht bewusst war.

Ich fand Hilfe bei einer wunderbaren Therapeutin und in meiner Yogapraxis, aber die Corona-Erkrankung, die auftrat als ich meine Herausforderungen begann in den Griff zu bekommen, hatte ihren Sinn. Sie zwang mich zwar eine Pause einzulegen, einfach einmal nichts zu tun, aber es war auch ein Kraft holen f├╝r alles Neue, was auf mich zukam - eine neue Wohnung, mein Sohn ging ins Ausland, um zu studieren und die Neuorganisation meines Lebens.

Sabina Schwaninger verbindet Daumen und Zeigegefinger zur Meditation

Es gibt ein paar Erkenntnisse, die ich teilen m├Âchte.
Sie k├Ânnen dir helfen:

1. Du bist verletzbar

Wenn du das noch nicht gelernt hast, dann bekommst du jetzt die Chance dazu. Du bist als Mensch verletzbar und manchmal zerbrechlich und diese Vulnerabilit├Ąt kommt w├Ąhrend und nach einer Krankheit oder auch nach anderen Krisen zum Vorschein. Nimm diese Zerbrechlichkeit an, lerne mit ihr umzugehen ÔÇô das macht dich wieder stark.

2. Nimm dir Zeit f├╝r deine Heilung

Langsame und bewusste Bewegungen wurden entscheidend. Ein Sonnengru├č dauerte seine Zeit. Ich habe jede einzelne Bewegung bewusst ersp├╝rt und genossen. Die Ver├Ąnderung, die k├Ârperlich und geistig geschieht, wenn man Langsamkeit in sein Leben einf├╝hrt, ist unglaublich ber├╝hrend. Eine langsame Yogapraxis bedeutet aber nicht, dass die Praxis langweilig ist. Bauchmuskel├╝bungen und Kraft├╝bungen sind genauso Teil der Praxis wie Atem├╝bungen.

Sabina Schwaninger zeigt die Yoga-├ťbung 'Die Taube' Aufnahme von oben

3. Atmung

Das Wichtigste: werde dir deines Atemrhythmus bewusst und nimm ihn so an, wie er ist. Beginne mit Atem├╝bungen, wie dem Sivananda Breath oder der Wechselatmung. Sp├╝r, ob der Atem stecken bleibt oder ob du langsam den Atem bis nach oben ziehen kannst. Ich kam anfangs oft au├čer Atem und dies bei Bewegungen, die ich schon jahrelang und unz├Ąhlige Male davor praktizierte.

4. Genie├če deine Entspannungsmomente

Ich habe w├Ąhrend meiner langj├Ąhrigen Yogapraxis eine Anfangs- und Endentspannung praktiziert und vor allem die Endentspannung richtig gerne und lang ausgekostet. Als ich nach der Corona-Infektion mit Yoga wieder begonnen habe, verlangte mein K├Ârper auch oft w├Ąhrend der Yogapraxis eine kurze Entspannungsphase. Ein paar Atemz├╝ge in der Stellung des Kindes taten oft einfach gut und lie├čen mich meinen Atemrhythmus wiederfinden. Ich durfte zu meiner Langsamkeit zur├╝ckkehren.

Ich bin froh und dankbar, dass ich die Infektion gut ├╝berstanden habe. Es wurde mir wieder einmal bewusst, dass jeder Neubeginn eine gro├če Herausforderung ist, der man sich stellen soll bzw. darf.

Wenn du in der gleichen Situation bist oder bereits warst und deine Yogapraxis wiederbeginnen m├Âchtest bzw. eine Yogapraxis in deinen Alltag integrieren m├Âchtest, aber nicht genau wei├čt ÔÇ×wieÔÇť, dann melde dich doch einfach. Ich freue mich mit dir und f├╝r dich eine Yogapraxis zu kreieren.